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Ich bin grade sehr inspiriert durch diesen Blogeintrag vom Fetzenweib. Sie hat doch absolut recht mit dem was sie da über das Schönheitsideal schreibt. Grad wir naturspirituellen Frauen- so glaube ich immer- durchdenken doch solche ungesunden Ideale. Wir setzen uns doch mit der Frau als Sau, als wilde, unbezähmbare Naturgewalt auseinander. Und wir suchen diesen Anteil doch bewusst in uns auf. Und trotzdem. Ich stelle fest, ich messe da auch mit zweierlei Maß wenn es darum geht, was ich an mir und was ich an anderen (Frauen) schön finde. Ich finde zum Beispiel perfekte Frauen (und auch Körper) eher langweilig. Für mich muss jemand, der äußerlich anziehend ist, irgendetwas charakteristisches haben, irgendwas woran ich “hängenbleibe”. Klar, die Proportionen sollten stimmen, aber ich mag Menschen mit Ecken und Kanten. Ich mag, wenn Menschen eine besondere Persönlichkeit haben, ihren eigenen Kopf und wenn man das in ihrem Gesicht sieht. Diese 0815- Anblicke reizen mich nicht. Und doch bin ich bei mir da oft anderer Ansicht. Dann gefällt mir dies und jenes an meiner Figur nicht, überhaupt sollt ich schlanker sein, die Dreads wachsen nich schnell genug usw. und eigentlich wäre ich doch gern einbisschen näher an Perfekt, als ich es derzeit bin. Vielleicht gehts aber auch eher ums Wohlfühlen und nicht so sehr um das perfekte Aussehen. Ich finde, wenn man sich gut fühlt, dann strahlt man das auch aus und das ist ja meist schon die halbe Miete. Ich sollte echt mal positiver auf mich gucken, glaube ich. Bei anderen Menschen kann ich das echt gut. Ich verteile gern und oft Komplimente und ich meine es auch so. Sowas sage ich nicht nur so dahin, das kommt von Herzen. Aber mit dem Annehmen tu ich mich manchmal schwer. Weil ich immer denke, derjenige der mir das Kompliment macht, kennt eh nich alles von mir und wenn er das täte, dann sähe das Kompliment vielleicht anders aus. Ach, man kann es sich ja auch selber schwer machen….
Jade
Guten Morgen! Das hast du schön geschrieben. Und Schönheit… die liegt ohnehin immer im Auge des Betrachters, nicht wahr? Hab einen schönen Tag! Liebe Wurzel, Du triffst den Nagel mal wieder auf den Kopf. Kann ich nur unterschreiben (ich mach es ja auch nicht anders). Also, ich würde sagen, ich bin (äußerlich betrachtet) perfekt, wenn ich mich perfekt fühle…d.h. für mich, wenn ich mich gut in meinenm Körper fühle… wenn ich eins mit mir selber bin. Aber natürlich gibt es auch Tage…da mag ich mich nicht…da keimt der Wunsch in mir auf, meinen Körper zu verändern…aber das kann ich ja auch machen, wenn ich meine, es ist dringend notwendig. Aber im Prinzip bestimme ich, dass ich perfekt bin (Körperlich) und niemand sonst… und da ich immer Kleinigkeiten aus zu setzten mag, versuche ich mich zu verbessern…stetiger Wandel…stetige Veränderungb (sonst wäre das doch auch sehr langweilig) Als Soziologe sag ich jetzt besser nix zu dem Thema. ;-) Ach doch, dass würde mich interessieren. Und Veränderungen sind ja eigentlich ganz normal… ohne geht es vielleicht gar nicht – was aber für mich vorallem bedeutet das ich mich nicht von Menschen beeinflussen lassen möchte, die nichts mit mir zu tun haben. Eben auch wenn es um das Äußerliche geht. Kommt mir sehr bekannt vor, es gibt Tage da stört es mich nicht das ich rund bin, im Gegenteil ich fühle mich mindestens so stark und so schön wie ich Kilos auf die Waage bringe, und dann wieder denke ich mich mit anderer Leute Augen zu sehen, mit dem Wissen das die Venus von Willendorf nicht mehr den heutigen Schönheitsidealen entspricht, ohne drüber nachzudenken, ob ich überhaupt einem Schönheitsideal entsprechen will. Liebe Grüße Ich erkenne mich in einigen Aussagen wieder. Ich mag mich eigentlich so wie ich bin. Sobald ich aber in den Spiegel oder auf Foddos schaue mag ich mich gar nicht mehr so gern. Ich fühle mich viel schlanker, als der Spiegel das wieder gibt :-). Die einzigen Foddos auf denen ich mich wirklich annehmen kann sind die Foddos von unseren Ritualen. In meinem Gewand und im Einklang mit der Göttin finde ich mich wunderschön. Liebe Grüße Carmen du sprichst mir aus der seeeeele! Wahrnehmungsdifferenzen… Wenn ich manchmal lese, wie ich über mich schreibe (oder überhaupt, wie ich schreibe), und dann bekomme ich ein Kompliment – da denk ich manchmal: was habe ich da für einen seltsamen Modus? Bin ich nicht ungeheuer hart zu mir und sehe da… RSS Feed für die Kommentare | TrackBack URL |
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