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30. August 2011 | 5 Kommentare »
Mein absoluter Lieblings- Nachmittags- Schleckerkram: Apple Crumble.
Die Äpfel werden geviertelt und in kleine Scheiben geschnitten. Danach werden sie in eine gebutterte, auf dem Boden mit Zucker bestäubte Auflaufform geschichtet. Vanillezucker, Mehl, Zucker und Butter verkneten und darüber krümeln. Das Ganze dann bei 170 Grad ca. 15 min backen, bis die Streusel knusprig sind. Schmeckt super mit Vanilleeis. Hhmmmm i love. In Cookolores
20. August 2011 | 4 Kommentare »
“Naturspirituell sein- was bedeutet das eigentlich?” werde ich oft gefragt. Mein Verständnis von Naturspiritualität hat sich in den letzten 10 Jahren natürlich entwickelt. Ich würde darauf heute sicherlich eine andere Antwort geben als damals. Trotzdem will ich gern versuchen, meinen Begriff davon in Worte zu kleiden. Für mich persönlich bedeutet Naturspiritualität, die Natur als etwas kraftvolles, lebendiges anzusehen, die uns alles schenkt, was lebensnotwendig ist. Ich glaube, dass die geistige Welt existiert, ich glaube an ein Leben nach dem Tod, an Reinkarnation, die göttliche Kraft in jedem einzelnen Menschen und an energetische Fähigkeiten und Kräfte. Ich glaube, dass es entscheidend ist, was wir aus unserem hier Sein machen. Naturspirituell sein bedeutet, den Jahreskreis zu feiern und mit ihm zu leben- sich zu entwickeln im Einklang. Es bedeutet sich seiner selbst bewusst zu sein und andere Lebewesen zu respektieren und zu achten. Ich denke, dass man Glauben nicht “normen” kann, in jedem Moment, in jedem Gegenstand dieser Welt sehe ich einen so großen Wert, dass sich mein Glaube vor allem in der Achtung für alles Sein äußert. Ich glaube, dass jeder Mensch einen individuellen Weg verfolgt, den nur er allein kennt und dessen Bedeutung er allein spürt. Ich glaube auch, dass jeder Mensch eine Fylgia zur Seite hat, die ihn auf dem Weg zu seinem Lebensmotiv begleitet. Götter sind Wegweiser am Pfad, Lehrer für die Einheit unserer Seele, Spiegel in die wir blicken und Wände gegen die wir laufen dürfen. Manchmal aber auch unschlagbar gute Witze- Erzähler, knallharte Bein- Steller und tiefgründige Saufkumpanen. Grad so, wie´s ein Jeder von uns braucht. Naturspiritualität bedeutet Verantwortung. Für mich, für mein Gegenüber und für Mutter Erde. Und sie bedeutet Lachen. Über mich, mit meinem gegenüber und auf Mutter Erde ;-) In Spirituelles
20. August 2011 | 9 Kommentare »
Endlich Urlaub- seufzt die Wurzelfrau und hat endlich mal Zeit fürs Ankommen. Letzte Woche war ich beim Nonnenmattweiher. Einem Naturschutzgebiet in der Nähe meiner neuen Wohnung. Dort kann man auch baden und die Landschaft ist hier ja sowieso herrlich. Ich liebe den Schwarzwald- jeden Tag ein bisschen mehr. Und darum hoffe ich, dass ich meinen Sommerurlaub endlich mal für ein paar schöne Streunereien nutzen kann, am liebsten quer durch den Schwarzwald. Wie zum Beispiel nach Horb. Dort war ich kürzlich zu Besuch bei Trudel. Lecker war´s und Gartenschau war auch :-) Besonders gut haben mir diese Schnitzereien gefallen. Für mich war das Odins Thron und Ægir.
In Alltägliches, Geknipst
17. August 2011 | 3 Kommentare »
Dieser Artikel bezieht sich auf diesen Eintrag von Niphredil, wo sie berichtet, dass wir heute viel mehr Lebenszeit haben, als die Menschen früher und ob und wie wir in der Lage sind, diese zu nutzen. Gewonnene Lebenszeit, eine gute Frage. Spontan würde ich sagen, verbunden damit ist für mich die Frage nach der Lebensqualität. Sind wir in der Lage unser längeres Leben mit mehr qualitativen Dingen zu füllen, haben wir mehr erlebt, mehr Erkenntnisse gewonnen- sind wir weiser als unsere Ahnen? Ich würde Imhof widersprechen wollen. Ich glaube nicht, dass es zeitgemäß ist, sich erst dann zu finden, wenn man in Rente geht. Selbstfindung ist- zumindest heute, so hab ich den Eindruck- ein nie enden wollender Prozess. In der Anthroposophie gibts da einen recht guten Ansatz, was die Phasen der Biographie betrifft. Da sagt man, dass man die erste Hälfte des Lebens altes verarbeitet, auch aus letzten Inkarnationen, dass man da die Startbedingungen, die man hatte austariert, sich mit seiner Familiensituation in Einklang bringt usw. Dann ist sozusagen erstmal eine Zäsur an der Reihe. Man fragt sich aktiv nach dem Ziel der eigenen Reise. “Ich habe mich mit all meinem Sein eingelebt, wohin will ich damit jetzt gehen?” Nicht mehr: “Was oder wer hat mich zu dem gemacht was ich bin?”, sondern: “Wer will ich sein/oder werden, aus meiner eigenen Kraft heraus?” Das finde ich sehr stimmig. Zumindest trifft es auf meine Biografie zu. Weg von angelesenem Glauben, hin zu aktiv gelebter, individualisierter Spiritualität- zur Geschichtenerzählerin und Künstlerin. Mal sehen, wohin das führt und ob die gewonnene Zeit mich am Ende ein bisschen weise macht. Vermutlich wird man es hier lesen können ;-) Was macht ihr mit eurer gewonnenen Zeit? In Spirituelles
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