Vor einigen Wochen war ich einkaufen, an der Kasse musterte mich die hübsche, junge Verkäuferin und fragte: “Sind sie Musikerin?” Ich war etwas verwirrt, aber irgendwie auch erfreut. Ich habe nein gesagt. Auf ein murmelndes “naja” meines Begleiters hin, korrigierte ich: “Naja schon irgendwie, aber nicht hauptberuflich”.
Das bringt mich immer mal wieder zum Nachdenken. Mir macht es riesige Freude Lieder zu schreiben. Ich mag es Geschichten aus der Welt der Götter und Elementarwesen zu erzählen die etwas in uns zum klingen bringen. Eigentlich habe ich bisher, wie ihr wisst, diese Geschichten meist geschrieben, wie man ja auch hier in der Rubrik “Texte” sehen kann. Dann irgendwann fing ich an, zusätzlich einige persönlichere Gedanken zu vertonen und daraus wurde dann der aktuelle Spirit- Voice Podcast, der zwar unregelmäßig, aber dennoch mit viel Liebe von Feuerseele und mir betrieben wird.
Und dann, dann kam die Musik.
Aufgrund des Göttinnenklangs habe ich ja schon seit 2006 immer wieder Chants eingesungen, davor einige Zeit lang auch unzählige Raptexte gemacht und mich in dem Feld ausprobiert- nein, aus der Zeit habe ich nichts veröffentlicht ;-) – aber den letztendlichen Anstoß zum Schreiben wirklicher Lieder, solcher, die meine spirituelle Seelenschwingung transportieren, haben Karan und Duke mit ihrer Geschichte der Schwarzen Perle gegeben. So entstand Ran. Ran ist für mich seit dem so etwas wie meine musikalische Patin.
Trotzdem würde ich mich nicht ohne weiteres als Musikerin bezeichnen. Eher als Geschichtenerzählerin. Ich weiss auch nicht, meine musikalischen Fähigkeiten halte ich für sehr bescheiden. Ich finde es schwierig, mich Musikerin zu nennen, wenn ich sehe, welch grandiose Musik einige meiner Freunde machen. Weil ich denke, dass das ihnen nicht gerecht wird. Kennt ihr sowas?
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Ahnenworte
Ahnenweise
Ahnenorte
Ahnenkreise
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Auf der Stirn den Ahnenkuss,
Geboren in den Erdenfluss,
Der Wind er sei mein Kleid,
Die Seele rein und weit.
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Der Wind weht,
der Sturm tanzt,
der Hollerbaum
er lacht im Traum.
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Surre Rädlein, surre,
Erzähl mir von der Welt,
Surre Rädlein, surre,
Der erste Schnee der fällt.
Ich sitz an meinem Rädlein
und schaue in die Glut,
Die Welt zieht sich nach Innen,
Sie träumt, schöpft neuen Mut.
Holle, Holle, der Schnee er fällt so dicht,
Holle, Holle, wache über mich, über mich…
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In einem dunkeln Garten,
Dort steht ein Kerzelein,
Dorthin sollt ihr gelangen,
In sanftem Lichterschein.
Das eigne Licht entzünden.
Dürft ihr an diesem Ort,
Doch könnt ihr es nicht finden,
Trägt euch die Kälte fort.
Holle, Holle, der Schnee er fällt so dicht,
Holle, Holle, wache über mich, über mich…
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Surre Rädlein, surre,
Durchs Traumland müsst ihr gehn,
Surre Rädlein, surre,
Der Schnee wird euch umwehn.
Nifelheimes Weiten,
werden euch die Kraft entziehn,
Doch sollt ihr sie durchschreiten,
Frau Holle lohnt, die Mühn, lohnt die Mühn…
Holle, Holle, der Schnee er fällt so dicht,
Holle, Holle, wache über mich, über mich…
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Finally. New Song. Dedicated to MM :)
Bei Thesixtyone anhören.
Nebel zieht im Morgengrauen
Leise über kahles Feld
Lässt mich keine Weite schauen
Fröstelt meine Innenwelt
Wohin gehst Du, Sommer, wieder?
Müd´ mein Herz und abschiedsschwer
Senkt sich Tau auf meine Lider
Ich versink im Nimmermehr
Und ist der Weg auch lang und schwer
gewunden- unbekannt
Die Erde trägt doch jeden Schritt
Und hält den Stürmen stand
Drum schmiege Dich in ihren Schoß
Wenn Angst Dein Herz beschleicht
Die Erde bettet Dich ins Moos
macht deine Schwere leicht
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Wo sind all die Schmetterlinge?
War die Welt nicht funkelnd bunt?
All die leicht gegang´nen Schritte
meine Füße alt und wund.
Und den Punkt erkenn ich wieder
War ich hier nicht schon einmal?
Bin ich denn im Kreis gelaufen
Weitergeh´n, hab keine Wahl
Und ist der Weg….
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Und wie ich laufe, wie ich langsam
Schleich durch diesen düster´n Ort
Reisst der Nebel auseinander
Und die Kälte weht mit fort.
Wind erfasst die müden Beine
trägt die Seele hoch hinauf
Bunte Blätter an den Zweigen
Hoffnung keimt im Herzen auf
Und ist der Weg…
Und ich tanze in die Weite
Sing dem Herbst ein Ankunftslied
Solang ich geh mit tapfren Schritten
Bin ich meines Mutes Schmied.
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