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26. Januar 2008 | 6 Kommentare »
“Let me enlighten you (Disturbed) Was ist das eigentlich, dass uns immer wieder zu Verhaltensweisen neigen lässt, von denen wir wissen, dass sie uns unweigerlich in eine Situation führen, in der uns das Wasser bis zum Hals steht? Ich für meinen Teil kann die Frage leider nicht beantworten, denn wenn ich das könnte, würde ich mich vermutlich anders verhalten. Aber der Weg ins Wasser ist aus irgendeinem Grund immer wieder so verdammt reizvoll, das ich mich hinreißen lasse. Wenn ich dann im Wasser stehe und merke, dass ich lang nicht so gut schwimmen kann, wie ich dachte, dann rufe ich laut “Scheiße!” und gelobe Besserung. Aber schützt mich das das nächste mal? Nein. Irgendwie lauf ich dann doch immer wieder ins Wasser rein (lustig, mir fällt grad auf, was für eine phantastische Metapher das mit dem Wasser ist). Zumidnest (und das Wort passt hier eigentlich garnicht hin), finde ich es traurig beruhigend, dass auch andere Menschen, die mir lieb unbd teuer sind, grade solche Phasen durchlaufen. Die letzten 2 Tage habe ich größtenteils mit mir allein draußen verbracht. Das hat mir gut getan. Nur ich, meine Kamera, schöne Orte und den Wind der Freiheit in der Nase. Manchmal würd ich mich am Liebsten ins Auto setzen und losfahren. Egal wohin. Einfach weg. Nur weg von was? Das ist die Frage, ich habe nämlich nichts, vor dem ich weglaufen will oder müsste. Komisch ist das. Manchmal will ich einfach mal wer/wo anders sein. Im realen Leben mache ich auch grade viele Schritte um jemand anderes zu werden. Nein, ich korrigiere: Um so zu werden, wie ich mich shcon lange fühle. Mein Äußeres hinkt dem Inneren gnadenlos hinterher und darauf habe ich keine Lust mehr. Ich will loslassen. Vielleicht ist es auch das, was mich hier auf der Seite zu einer klareren Struktur veranlasste. Weg mit dem Balast. Balast, das sind nicht nur Kilos, sondern auch Begegnungen, denen ich immernoch hinterhertrauere. Wie macht man einen endgültigen Punkt? Das sollte ich mal rausfinden. Auf meinen Streifzügen die letzten zwei Tage ging es vorwiegend um Kreuze, hier einige Impressionen:
In Alltägliches, Geknipst
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